Instrument Stimme

Faszinierend, nicht wahr? Ein bisschen Luft, ein bisschen Bewegung und schon können beliebige Gedanken aus unserem Gehirn anderen mitgeteilt werden. Und nicht nur Gedanken! Es schwingt immer auch mit: Wie geht' mir denn gerade? Man kann das mitunter deutlich hören, wie sich jemand fühlt.

Wer das positiv für sich entdeckt hat, spricht gerne mit anderen oder singt, damit andere noch tiefer erreicht werden können. Auch ohne Stimme kann kommuniziert werden, ohne Worte, körperlich, mit Zeichen. Das ist eine Chance für die Menschen ohne Stimme oder die, die sprachlos geworden oder gemacht sind.

In der Stimme kommen Körper und Seele zusammen, in einzigartiger Weise arbeiten sie zusammen. Wird das berücksichtigt, kann die Stimme wachsen, kann der ganze Mensch wachsen. Das ist die Einladung, die Stimme, das Singen zu pflegen: Boden unter den Füßen zu spüren, erhobenen Hauptes die Stimme zu erheben: zur Freude, zum liebevollen Miteinander, zum Protest, zur Klage...

Deswegen ist es angesagt, Stimme mit dem Respekt zu behandeln, der ihr von daher gebührt. Sie ist eingebunden in das körperliche und seelische Dasein der Person. Dieses Verwobensein zu berücksichtigen, haben Stimmpädagogen der Rabine-Methode  sich in einer intensiven, mehrjährigen Ausbildung angeeignet. Deswegen enthält ein entsprechender Unterricht oder ein entsprechendes Training viel Körperwahrnehmung und Körperarbeit sowie die Rücksicht auf den momentanen Entwicklungsstand des Sängers oder Sprechers. Äußere Anforderungen oder eigene Ziele bedürfen mitunter einer entsprechenden Einordnung, die der Entwicklung der Stimme dient und sie nicht unter unnötigen Druck setzt.

Für Fragen zur Stimme können Sie sich melden, ein Netzwerk  von erfahrenen Rabine-Kollegen steht mir auch für Themen zur Verfügung, die meine Erfahrung übersteigt.